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“Es müssen die fleißigen Handwerker her”

Als in den sechsziger Jahren die Baumärkte in Deutschland ausbreiteten, sah sich das Handwerk einer Kriese zueilen. Denn ein Mann der etwas auf sich hielt werkelte ab nun selbst. Der Handwerker der bislang in den Haushalten ein und aus ging, schien nicht mehr gebraucht.

Beim Baumarkt hört die Freundschaft auf

Eine fatale Lage. “Handwerk hat goldenen Boden” frohlockte manch Handwerkvater seinen Nachwuchs. Und nun sollte es damit vorbei sein. Der beste Freund schlich sich verstohlen mit Wasserhahn und Rohr am Installateur vorbei. Manch Mann setzte seinen Hut ganz tief zum Gesicht. Das Auto geparkt, bloß nicht am Baumark.

Zeit die man nicht hat

Und was wurde im Haus und in der Wohnung alles in Stand gebracht. Doch was ein richtiger Handwerker ist, den bekommt man nicht so schnell zum Aufgeben. Bald wurde festgestellt, in Baumärkten bekam man alles zum selber machen auch recht günstig, nur die Zeit war nicht inklusiv. Und es kostet Zeit das Klo zu installieren oder die Fensterrahmen einzubauen.

Wähle Handwerker und er kommt

Gerade als das Handwerk überlegte aufzugeben, klingelten plötzlich die Telefone. Ob der Meister nicht kommen könnte? Es gäbe Fliesen zu verlegen und die Knie machten das nicht mit. Der Wasserhahn spritzte überall hin nur nicht ins Becken. Die Wandverkleidung sah auch mal besser aus. Man war sich einig: Die Handwerker müssen wieder her.

Günstig gekauft – hervorragend angebracht

So erwarb man zwar Schrauben und Zubehör weiter günstig aus den Heimwerkermärkten, doch dann war Schluß. Das Schöne, das Schnieke, das politisch Korrekte erledigte der Handwerker.

Was rar ist, wird interessant

Heute erhält man seinen Handwerker oft nur unter betteln. Ganze Wohnanlagen entdecken, das es sinnvoller ist den Hausmeister mit Gartenarbeit zu betrauen. Geht in den Wohnungen was entwei kommen die passenden Handwerker um den Schaden zu richten.

Handwerkgold

Was ein Handwerker heute verdient ist schon eine Hausnummer für sich. Leider erfährt ein Handwerksbetrieb oft Rechnungen die spät oder nie bezahlt werden. Aber trotzdem steht das Handwerk sicher wie ein Fels in der Brandung um uns herum.

Harte Arbeit daraus besteht Handwerk

Nach all den kargen Jahren wird nun verstärkt Nachwuchs gesucht. Doch das ist leichter gesagt als getan. Andere Berufe locken mit Freizeit und Bonus. Was ein echter Handwerker sein will, erwartet nichts davon. Er steht früh auf und geht spät schlafen. Das sehen junge Leute nicht als ihr Lebensziel.

Handarbeit – alles was zählt

Nur das Handwerk hat sich gegen die self made Ära durchgekämpt, sie wird auch Lehrlingsnot überleben. Der Handwerker braucht zum glücklichsein sein Handwerk. Das erfüllt ihn voll und ganz. Dabei spielt es keinerlei Rolle ob es sich um den Dachdecker oder den Goldschmied handeld. Der Stolz des Handwerkers besteht aus seinem Tageswerk. Seine Hände sind seine wichtigsten Kollegen.

Danke Handwerker

Ein Handwerker im Einsatz sieht nur seine Aufgabe vor sich. Dabei kann sich der Kunde richtig entspannen. Nichts wird schief, nichts krumm bleiben. Deshalb wird sich so Mancher denkend an das verknackste Kreuz, im Stillen vor dem Handwerker verneigen.