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Wasserenthärtungs- und Entkalkungsanlagen

Entkalkungsanlagen dienen hauptsächlich dafür, wie der Name schon sagt, das Wasser zu entkalken. In einigen Städten in Deutschland ist das Entkalken oder Enthärten wichtiger als in anderen, denn die Wasserhärte ist ganz unterschiedlich. Ist das Wasser sehr hart, sehen Sie es schnell an Ihren verkalkten Haushaltsgeräten. Die Folge solch verdreckter Geräte ist ein Anstieg des Energiebedarfs. Für alle die gerne auf das lästige Schrubben und Putzen verzichten wollen, ist eine Enthärtungsanlage die richtige Lösung.

Funktionsweise einer Enthärtungsanlage

Streng genommen ist Kalk ein Rückstand von hartem verdampftem Wasser. Größtenteils bestehen die Rückstände aus Magnesium und Kalzium. Wasserenthärtungsanlage lassen sich in der Nähe der Wasseruhr einbauen. Das Wasser, welches vom Wasserwerk eingespeist wird, läuft durch das Steuerventil. Im Drucktank der Anlage befindet sich das Ionentauscherharz, dort läuft es von oben nach unten durch.

Das Tauscherdharz ist so gedacht, dass es Magnesium und Kalzium Ionen aufnimmt und gegen Natriumionen im Wasser austauscht. Diese Vorgehensweise lässt das Wasser enthärten. Im nächsten Verlauf gelangt das Wasser in den unteren Teil der Entkalkungsanlage, da fließt es durch das Steigrohr nach oben.

Filterdüsen sorgen dafür, dass der Spezialharz im Druckbehälter zurückbleibt. In Ihre Leitungen gelangt nur sauberes und kalkfreies Wasser. Alle elektronischen Haushaltsgeräte müssen nie wieder entkalkt werden.

Im Gegensatz existiert noch eine Entkalkungsanlage, die mit dem physikalischen Prinzip funktioniert. Das bedeutet, Magnete sind verantwortlich, um das Wasser zu enthärten. Diese Vorgehensweise ist allerdings nicht nachgewiesen und lässt geteilte Meinungen erkennen.

Alle Vorteile in Kürze

  • Weiches Wasser: Die Kalkbildenden Mineralien sind entfernt worden. Elektronische Küchengeräte, aber auch das Badezimmer profitiert davon. Denken Sie nur an die Armaturen!
  • Die Wasserhärte bestimmt die Kraft von Waschpulver oder Spülmitteln. Hartes Wasser kann leicht seifenartige Flüssigkeiten neutralisieren. Ein höherer Verbrauch ist die Folge.
  • Die Lebensdauer der Geräte erhöht sich.
  • Weniger Energieverbrauch, denn Kalkrückstände erhöhen den Verbrauch um circa zehn Prozent.
  • Kalk ist unangenehm für die menschliche Haut. Unter Umstände führt eine zu hohe Dosis zu Ekzemen und Juckreiz.

Die richtige Entkalkungsanlage finden!

Jeder Haushalt verbraucht unterschiedliche Mengen an Wasser, dies ist eine Vorgehensweise die richtige Anlage für Sie zu finden. Zum Verkauf stehen verschiedene Größen und Bauweisen, wobei die Größe meistens die Leistung bestimmt. Ein durchschnittlicher Deutscher verbraucht in etwa jeden Tag 120 Liter Wasser.

Die Hersteller weisen, aufgrund von gesetzlichen Vorgaben, eine maximale Leistung pro Tag deutlich aus. Der eigene Wasserverbrauch sollte unterhalb der maximalen Wasserverarbeitungsmenge der Wasserenthärtungsanlage liegen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Ein großes technisches Gerät birgt hohe Anschaffungskosten. Vor diesem Schritt schreckt so mancher zurück. Aber wenn Sie bedenken, dass dieser Preis über einen längeren Zeitraum wieder eingefahren werden kann. Denken Sie an die höheren Ausgaben an Strom oder Putzmitteln. Auf lange Sicht gesehen, bringt eine Entkalkungsanlage weniger Sorgen und mehr Geld im Portemonnaie. Bei solchen Anschaffungen ist ein Denken auf kurze Sicht nur negativ.